Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: Sehr Gut, Karl-Franzens-Universität Graz (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Das „Dritte Lager“ ~ Zwischensammlung der Nationalen und Populismus (Seminar), 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Parteigeschichte des national-liberalen Lagers in Österreich gestaltete sich seit der Parteigründung 1949 einigermaßen turbulent. Der Erfolg bei den Nationalratswahlen 1949 konnte bei den nachfolgenden Wahlen nicht mehr wiederholt werden. Schließlich kumulierten innere und äußere Ereignisse in der Auflösung des VdU (Verein der Unabhängigen) und der Gründung der FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs).Was waren die Gründe, die zum Auflösungsprozess des VdU führten? Warum kam es zum Zerwürfnis innerhalb der Partei, hatten die „Großparteien“ Einfluss auf dieses Geschehen? Wie stellte sich die „neue“ Partei dar, und welche Rolle wollte sie zukünftig spielen? In welcher politischen Atmosphäre vollzog sich dieser Wechsel ? Um diese Fragen beantworten zu können, teilte ich die Thematik „Zerfall und Neubeginn ~ Gründung der FPÖ“ in zwei Abschnitte. Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit den Gründen des VdU-Zerfalls. Innere und äußere Gegebenheiten trugen dazu bei. Die verhängnisvolle Personalpolitik des VdU-Parteigründers Kraus, die ihn in das parteipolitische Abseits brachte, soll durchleuchtet werden. Eine Analyse der Wahlverluste (Nationalratswahl 1953, Landtagswahlen 1954, Arbeiterkammerwahlen 1954) macht auch die veränderte politische Stimmung im Land sichtbar. Der Oppositionswille schwindet. Die Entnazifizierung ist zu Ende, man widmet sich lieber dem Wiederaufbau und dem gesellschaftlichen Aufstieg. Bedingt durch den inhomogenen Wählerpool des VdU wechseln daher viele ehemalige VdU-Wähler zu den Großparteien ( vor allem der ÖVP). Der zweite Abschnitt beschäftigt sich mit der Gründung der FPÖ. Bestärkt durch schlechter werdende Wahlergebnisse und innerparteiliche Zerstrittenheit ging das nationale Lager siegreich hervor. Die Persönlichkeiten, die die „neue“ Partei dominierten und ihr Umgang mit den ersten Krisensituationen werden beschrieben. Diese Arbeit stützt sich auf Primärquellen (Zeitungsartikel) und Sekundärliteratur. Als besonders wichtig erwiesen sich die Erinnerungen der Parteigründer Kraus und Reimann. Politische Statistiken und kritische Analysen der Parteiprogramme und Politiker hinsichtlich ihrer nationalen Ausrichtung rundeten den Arbeitsbereich ab.

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